Infotreffen der Ortsgruppe am 17.7.2019

Am Mittwoch, den 17.07.2019, trifft sich der NABU Dassel-Einbeck zum monatlichen Infotreffen um 16.30 Uhr an  der Scheune „Scheeve Schüne“ in Hilwartshausen. Parkmöglichkeit am Friedhof, Meinheitsweg. Von dort aus den geteerten Feldweg ortsauswärts gehen. Das Treffen dient dazu, Vereinsmitglieder und am Naturschutz interessierte Menschen miteinander zu vernetzen sowie zum Austausch über aktuelle Themen des Naturschutzes. Auch Nichtmitglieder sind willkommen.

Ort des Infotreffens: Scheeve Schüne Hilwartshausen

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Ferien(s)pass in Hilwartshausen

Die Scheeve Schüne Hilwartshausen war heute Schauplatz vom Ferien(s)pass. Dieses Jahr bietet der NABU Dassel-Einbeck 2 Termine zum Thema Schleiereulen an. Falknerin Monique Menne (allen Kindern aus dem Wildpark Neuhaus durch ihre Flugshow bereits bestens bekannt) erzählte viel Wissenswertes rund um Eulen: Warum die Federohren der Eulen gar keine Ohren sind, warum Eulen ihren Kopf so weit drehen können oder welche Beutetiere in ihrem Visier sind ect..

Mitgebrachte Federn ihres Flugstars „Joshi“ (in der Mauser gefunden) veranschaulichten den Kindern und uns Betreuern, warum der Flug der Eulen fast lautlos ist

Um den im Bestand rückläufigen Schleiereulen einen sicheren Brutplatz bieten zu können, wurde heute ein Nistkasten gebaut, der den Ansprüchen der nachtaktiven Vögel gerecht wird.

Spiele lockerten unseren Termin auf. Kleine Schleiereulen haben keine Hände. Also mussten unsere Kleinen mit dem Mund die dargereichte Nahrung „pflücken“ 😉 Spaß kam bei uns definitiv nicht zu kurz.

Am Ende war der Schleiereulenkasten fast fertig geworden und die Scheeve Schüne bekam die Plakette „Eulen willkommen“. Das trifft bei ihr in besonderem Maße zu. Nicht nur,  dass hier schon Exemplare gesichtet wurden -im zweiten Sanierungsabschnitt erhielt die Scheune eine sogenannte „Klöntüre“, so dass Schleiereulen im Winter bei starker Schneelage in ihr jagen können. Schneereiche Winter sind einer der Gründe, warum die wunderschönen Vögel leider immer seltener werden.

 

Gerne nutzen wir die Gelegenheit zur Info: Durch das Anbringen von Nistkästen in geeigneter Umgebung (offene Kulturlandschaft mit viel Grünlandanteil) kann der Mensch sich an der Arterhaltung der Schleiereule beteiligen und Brutmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Kästen müssen für natürliche Feinde (Steinmarder, Waschbären ect.) unerreichbar sein. Wer solche Kästen hat bzw. eine Naturbrut hat, der kann bei uns gerne die Plakette „Eulen willkommen“ beantragen

Zum zweiten Termin wird Monique Menne ihre Schleiereule „Joshi“ mitbringen. Wir freuen uns schon riesig darauf.

Hinweis: Das Infotreffen des Vereins wird am 17.7.2019 um 16.30 an der Scheeven Schüne stattfinden. Auch wer den Veranstaltungsort unserer Jugendarbeit einmal kennen lernen will, ist herzlich willkommen.

 

schleiereulenwillkommen

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Sommerliche Pflegearbeiten

Grundstücke und Teichanlagen müssen gepflegt werden, wenn ihr ökologischer Nutzen dauerhaft erhalten werden soll. Wir danken den heutigen beiden Helfern, die uns an der Bleiche Sievershausen geholfen haben.

Der Rand wurde augemäht, damit wieder Strom auf dem Netz ist – demnächst übernehmen wieder ein paar Ziegen die Flächenpflege. Auf der zuletzt besuchten Fortbildung wurde dringlich darauf hingewiesen, dass Beweidung für die jungen, den Teich bereits verlassenden Amphibien deutlich schonender ist. Dieser Jungfrosch hüpfte um unsere Füße und wurde aus dem Mähbereich rausgetragen.

Wir suchen dringend weitere Helfer. Naturerlebnisse sind garantiert! Neben dem Jungfrosch sahen wir mindestens 4 verschiedene Libellenarten, darunter auch eine Prachtlibelle…

 

 

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Lobenswerte Idee

Bei einem Besuch in Magdeburg fand ich diese lobenswerte und umgesetzte Idee: Straßenbäume wurden von Abiturienten und einem Sponsor gepflanzt. Aktiver Anfang für mehr Klimaschutz. Das Schild wird lange an diesen Schulabschluss erinnern, der Baum vermutlich sogar den Schüler überleben. So schafft man schon in jungen Jahren bleibende Werte. Zur Nachahmung empfohlen!

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Das Maß aller Dinge

Wo steuern wir hin, wie wollen wir leben? Wie gestalten wir unsere Zukunft und die unserer Kinder, der nachfolgenden Generationen?

Die aktuelle Hitzewelle lädt zum Experimentieren ein: Sie kennen „moderne“ Schotterflächen? Sogenannte Gärten? Gerne aus dunkelgrauem Basaltsteinen? Stellen Sie dort doch mal ein Thermometer auf. Messen Sie die Temperatur parallel auf einem Rasen und im Schatten eines Baumes. Unter sonnigen Markisen, wo sich die Hitze staut und in Parks, Schulhöfen und Spielplätzen.

In den Städten verdichtet sich die Bebauung. Neue Gewerbeflächen und Wohnungsbau statt Brachen, Kleingärten und Parks. Moderne Pflastermuster auf Plätzen, statt Beeten oder Bäumen. Schotterflächen statt Grünflächen um laufende Pflegekosten zu sparen und Verkehrssicherungspflichten zu umgehen.

CO2… Klimawandel… lauter Schlagwörter. In aller Munde. Nur… gehandelt wird danach nicht im allergeringsten. Oder haben sie in aktuellen Stadtplanungen vermehrt CO2 speichernde Bäume gesehen? Oder eine Nachpflanzung bei notwendiger Fällung an den Straßen? Nicht einmal das wird praktiziert. Und das, obwohl der Zusatznutzen für die Stadtbewohner eindeutig nachgewiesen ist! Das Mikroklima der Stadt ändert sich mit jedem gefällten Baum. In Hitzephasen wie jetzt spüren das die Schwächsten der Gesellschaft: Die Älteren, die Kinder und die Kranken. Für diese Personen ist das Mikroklima schnell das Maß aller Dinge, bevor der Kreislauf versagt.

In Zeiten florierender Wirtschaft können wir uns Bäume „nicht mehr leisten“. Kosten durch Pflegemaßnahmen und Kontrollen, Verkehrssicherheitspflichten… das alles scheint wichtiger zu sein als das Klima – ob globales oder Mikroklima. So wünschenswert, wichtig und richtig der Verzicht auf Plastikbecher (aktuell in der Diskussion) auch ist… so etwas kostet die Städte und Kommunen kein Geld. Fragen Sie doch mal Ihre Stadtvertreter, wie es mit dem Pflanzen von Bäumen im städtischen Bereich aussieht. Ob man da nicht für das Klima UND die Bevölkerung etwas tun könnte! Und da reicht nicht der Hinweis auf einen Schulwald als Ausgleich als Antwort.

Und wenn Sie selber ein Grundstück Ihr Eigen nennen… gehen Sie mit gutem Beispiel voran!

Baumvielfalt statt Steinmonotonie sei unser Motto!

 

Negativ-Beispiel: „Pflegeleicht“ sind solche Gärten nicht! Rumschnibbeln mit den Knien in den Steinen. Pflanzenschutzmittel auf gepflasterten Flächen spritzen – nicht erlaubt. Flämmen bei Plastik unter den Steinen?! Und wie sieht das aus, wenn die Pflegearbeiten unterbleiben? Und wer will das als Käufer solcher „Gärten“ im Nachgang entsorgen? Wo spielen da noch Kinder? Aber immerhin… ein Rüde kann noch markieren. Was man auch immer hübsch sehen wird…

Im Wald… geht derzeit jede Menge gespeichertes CO2 verloren. Brände, Trockenheit und Schädlingsbefall. Letzteres in massivem Umfang, weil „der gesunde Mischwald“ trotz aller Erkenntnisse sogar in den jetzigen Aufforstungen die Ausnahme und nicht die Regel ist. Auch Douglasien- Kulturen können Käfern zum Opfer fallen…

 

 

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Warum wir keine Vogelpflegestation haben…

Der NABU Dassel-Einbeck hat keine Vogelpflegestation. Warum nicht?!

  1. Der Vorstand des NABU Dassel-Einbeck ist berufstätig bzw. im Studium in Hannover. Es gehört sich nicht Vögel abzuholen und sich dann zu wundern, dass die abends nach der Arbeit verhungert sind.
  2. Die ISDN Technik der Telekom ist rückgebaut worden. Das Telefon des NABU Dasse-Einbeck verfügt nur noch über einen Anrufbeantworter, dessen Nachricht in E-Mail umgewandelt mit teilweise bis zu 18 Stunden Verspätung bei uns landet.Das überlebt kein Vogel unversorgt. E-mail können über einen Router auf dem Dachboden der Geschäftsstelle erfolgreich abgerufen werden. Da wir in der Geschäftsstelle keinen Handyempfang haben, ist eine Weiterleitung des Anrufs direkt auf Handy nicht möglich. Willkommen im Technikland Deutschland! Wir sind ein sogenannter Weißer Sprenkel und werden somit auch beim geplanten Breitbandausbau nicht berücksichtigt!
  3. Falls Sie einen Vogel gefunden haben, belesen Sie sich bitte hier: Vogelnotfälle
  4. Wenn Sie bereit sind Ihren Findling nach Göttingen zu bringen, so können Sie beim NABU Göttingen anrufen und nachfragen: 0551 68637 oder mobil, eventuell nicht vor Ort: 0172 563 1287 (Uwe Zinke)

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Tatkräftige Helfer gesucht

Selber anpacken, Dinge bewegen… ist beim NABU ganz einfach.

Akut suchen wir 1 – 2 Personen, die tatkräftig mit anpacken um den Zulauf eines Gewässers zu kontrollieren (Luftblase in der Zuleitung). Hierzu muss man mit dem Spaten graben. Im Team, damit keiner hinterher über „Rücken“ klagt.

Diese Arbeit ist ZWINGEND und DRINGEND erforderlich, damit ein trocken gefallenes, gar nicht so sehr kleines Laichgewässer für Amphibien saniert werden kann. Standort: Bei Dassel-Sievershausen.

Wenn Sie sagen: Jo, einen Nachmittag in Gesellschaft etwas bewegen. Amphibien erhalten helfen… da mach ich mit! Dann melden Sie sich bitte unter buero@nabudasseleinbeck.de oder unter 05561/313837 (Achtung, aufgrund des Abbaus der ISDN Technik durch die Telekom haben wir kein Telefon mehr, sondern nur noch die Möglichkeit zurück zu rufen. Sie müssen sich also überwinden auf den Anrufbeantworter zu sprechen und eine Rufnummer zu hinterlassen. Wir rufen dann via Handy zurück).

Vielen Dank!!!!

 

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