Teichfolie gesucht

Der Verein sucht zum Zweck der Bekämpfung des Staudenknöterichs Fallopia japonica Teichfolienabschnitte

Kontakt über buero@nabudasseleinbeck.de

Vielen Dank

 

 

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Workshop: Neophyten – Bereicherung oder Gefährdung?

Drüsiges Springkraut, Riesen-Bärenklau und Staudenknöterich sind drei neu eingewanderte Pflanzenarten, die sich an vielen Standorten massiv ausbreiten. Der Umgang mit invasiven Neophyten wird kontroveres diskutiert. Besteht durch ihre Ausbreitung eine Gefährdung der heimischen Flora und Fauna? Sind Neophyten eine  Bereicherung der heimischen Flora oder eine Gefährdung?

In diesem Workshop stehen die drei oben genannten Arten im Vordergrund. Erfordert ihr Vorkommen ein Eingreifen oder muss man sie mittlerweile akzeptieren? Welche Bekämpfungsmaßnahmen sind bisher erfolgreich?

Alle Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, sich mit ihren Erfahrungen in die Diskussion einzubringen und gemeinsam sinnvolle, praxisnahe Lösungen zu finden! Ziel des Workshops ist, Empfehlungen im Umgang mit diesen Arten zu finden und weiterzugeben.

Wir würden uns freuen, Sie auf dem Workshop begrüßen zu können!

Wann: Samstag, 3. November 2018, 9.00 – 16.00 Uhr

Wo: NABU Gut Sunder, OT Meißendorf, 29308 Winsen

Achtung: Wir übernehmen für 2 Mitglieder des NABU Dassel-Einbeck die Teilnahme inkl. Fahrt und Mittagessen. Anmeldung: 05561/313837 (abends!) oder unter buero@nabudasseleinbeck.de

Anmeldung zu den o.g. genannten Bedingungen wenn eine Bestätigung unsererseits erfolgt.

Vorläufiges Programm:

9 Uhr         Anmeldung
9.30 Uhr   Begrüßung und Einführung
9.45 Uhr   Drüsiges Springkraut

12 Uhr       Mittagspause

13 Uhr       Riesen-Bärenklau

14.15 Uhr  Kaffeepause

14.30 Uhr  Staudenknöterich
15.45 Uhr  Zusammenfassung und Schlusswort

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Bleiche Sievershausen – Sanierung eines gesetzlich geschützten Biotops und ein zukünftiges Paradies für den Grasfrosch

 

Im vergangenen Jahr konnte der NABU Dassel-Einbeck Gelder einwerben um ein verlandetes Gewässer zu sanieren: Die EAM Stiftung gab 5000 € und Eckard Senger spendete 1090 € aus seinem Filmprojekt „An der Ilme“ zur Realisierung dieses aufwändigen Projektes.

Namen von links: Claudia Berger (Vertreterin Landkreis Northeim/Mitglied Stiftungskuratorium) Winfried Becker (Landrat Schwalm-Eder-Kreis/Mitglied Stiftungskuratorium) Michael Steisel (Bürgermeister Gemeinde Söhrewald/Stiftungskuratorium) Georg von Meibom (Geschäftsführer EAM/Stiftungsvorstand) Gerhard Melching (Bürgermeister Stadt Dassel/Mitglied Stiftungskuratorium Foto: Fischer

E. Senger und S. Zwolinski Foto: Senger

Das deckte zwar nicht die Höhe des Kostenvoranschlages der Sanierung – jedoch verfügte der Verein über die hier noch fehlenden Mittel, so dass nach etlichen Verhandlungen mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Naturschutzbeauftragten als auch der Stadt Dassel und dem Ortsrat Sievershausen die Bleiche übernommen werden konnte und die Maßnahmen starten konnten.

So waren im Winter immer wieder kleine Gruppen von freiwilligen Helfern vor Ort und führten in Etappen nötige Vorarbeiten durch: Fällarbeiten und Entsorgung von Schrott und Müll – nicht etwa aus der Bleiche, sondern aus dem daneben liegenden Bach- konnten vor Beginn der Vogelbrutzeit abgeschlossen werden. Dankbar war der Verein auch, dass das Schnittgut der Bäume und des Strauchwerks abtransportiert wurde. Manche Hilfe war kleiner, dabei aber besonders zielführender Natur: Viele Augen hatten vergeblich den Zufluss gesucht. Ein Sonntagsspaziergang zweier Mitglieder brachte ihn dann ans Licht. Ein letzter Versuch von Axel Winter und Frank Zwolinski die Fassung wieder durchgängig zu bekommen, scheiterte indes. Allerdings konnte mit Hilfe einiger Sievershäuser kurz vor der Sanierung das Rohr angehoben werden, so dass bei einem möglichen Starkregen die Entsorgungskosten nicht durch Feuchtigkeit in die Höhe getrieben werden würden.

Immer wieder fanden sich „Helden des Alltags“, die bei den Vorbereitungen geholfen haben. Hier: Christoph und Lion von Steimker nach Fällarbeiten

Eigentlich war die Sanierung fürs Winterhalbjahr angedacht. In der geplanten Zeit war es indes viel zu warm. Der benötigte große Bagger hätte tiefe Spuren auf dem benachbarten Grünland hinterlassen und die Entsorgunsgkosten für das ausgebaggerte nasse Material wären besonders hoch geworden. In der späteren Frostphase war der Bauunternehmer indes bereits mit der Renaturierung der Ilme in Einbeck ausgelastet. In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde und einer Herpetologin wurde dann ein hoffentlich trockener Spätsommer 2018 ins Visier genommen.

 

Niemand ahnte da, was für ein Sommer 2018 werden würde. Der Froschlaich vom Frühjahr vertrocknete noch schneller als in den Jahren zuvor. Die Bleiche fiel komplett trocken. So sehr, dass sich tiefe Trockenrisse bildeten. Die sommerlichen Mäharbeiten leistete Frank Zwolinski mit aller Beharrlichkeit um die anstehende Maßnahme bestmöglich vorzubereiten. Dabei kamen sowohl der Mulcher des Vereins als auch der neue Allesmäher zum Einsatz. Jener sehr robuste Allesmäher, ein Zweitakter  mit hohem Drehmoment, konnte mit Mitteln aus dem NABU-Patenprojekt finanziert werden. Er wird in Folge auch dazu dienen im Winterhalbjahr den Schilfbereich auf dem Schlingenbach zu pflegen um Gehölzaufwuchs zu verhindern, so dass das Gebiet weiterhin auch für wasserliebende Zugvögel wie die Bekassine interessant bleibt. Der überwiegende Teil der Betriebsmittel für die NABU Gerätschaften wurden für dieses Projekt übrigens von Garten-Kraus in Eilensen gespendet.

Die in der vergangenen Woche durchgeführte Sanierung der Bleiche verlief in Folge wesentlich einfacher und zügiger als erwartet. Das zu entsorgende Aushubmaterial war „staubtrocken“, der Bagger konnte ohne Schwierigkeiten und Schäden zu hinterlassen den Teich in seinen ursprünglichen Zustand versetzen und den Zufluss neu anlegen. Es zeigte sich auch, dass ein altes, sehr schweres Tonrohr, das wohl ursprünglich als Überlauf gedient hatte, über die Jahre durch den künstlichen Damm bis fast auf den Grund abgesackt war und sich so ein Abfluss gebildet hatte, der neben dem verdichteten alten Zulauf die Erklärung für den fehlenden Wasserstand in der Bleiche war.

Der Verein hofft nun auf Regen, da der Bach Niedrigwasser führt und nur ein Bruchteil des Wassers entnommen werden kann. Es wird also ein paar Wochen dauern, bis der Teich seine volle Funktion erlangen wird.

Der Verein sucht derweil nach freiwilligen Helfern, die bei den Abschlussarbeiten helfen. So sei der Verein erneut in das Programm „Kuckuckslichtnelke und Co“ des NABU Niedersachsen gerutscht, so dass der Grünlandanteil mit autochtonem, sprich regionalen und blütenreichem Grünland-Saatgut einzusäen sei.

Ebenfalls aus dem NABU Förderprogramm für artenreiches Grünland: Kuckuckslichtnelke auf dem vereinseigenen Grundstück am Schlingenbach

Ebenso sei noch von einer im Unwetter abgebrochenen Weide Astwerk zu entfernen und ein kleinerer Schrottplatz aus alten Wasserleitungen und Brettern zu entsorgen. Aus der Erfahrung des Winters, als der Asthaufen der Pflegemaßnahmen über Nacht auf ein Vielfaches anwuchs, ist der Teich mit einem Schafnetz eingezäunt.

Ärgerlich sei, dass der Verein aufgrund der neuen Datenschutzverordnung den alten E-Mail Verteiler nicht mehr verwenden dürfe. Die Vorsitzende des Vereins Sabine Zwolinski bittet Interessierte darum mit dem Verein in Kontakt zu treten, damit zukünftige Aktionen des Vereins wieder breite Beteiligung verzeichnen können.

Sie äußerte sich zufrieden darüber, dass der Verein dem ehemals landkreisweit größten Vorkommen des Grasfroschs sein Laichgewässer wieder herstellen konnte, was in Folge auch verschiedenen Vogelarten, wie dem hier vorkommenden Schwarzstorch als Nahrungshabitat von Nutzen sein soll. Der Verein plant einen Infotermin für den Ortsrat und Jugendtermine ab dem kommenden Jahr. Es sei eine alte Weisheit, dass man nur schützen kann, was man auch kennt, meint Sabine Zwolinski, die Vorsitzende des Vereins. Sie hoffe, dass nach Ende der Maßnahmen an der Bleiche noch Mittel übrig bleiben für Drehtafeln, die die Entwicklung von Amphibien und Libellen anschaulich Erwachsenen wie Kindern erläutern, so dass der Teich auch auf diese Weise einen Erholungswert für Spaziergänger erfüllen kann.

 

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Wir gratulieren zur Wahl: Landesjugendsprecherin NAJU Magdalena Schumacher

Wir freuen uns riesig für unsere zweite Vorsitzende Magdalena Schumacher, die zur Landesjugendsprecherin gewählt wurde.

von links nach rechts: Tamino Büttner, Magdalena Schumacher, Lynn Benda, Milena Gerken, Annina Lanz und Wiebke Rusch. Foto: Corinna John

Neue Landesjugendsprecherin ist somit Lena Schumacher, im Sprecherrat sind Katharina Reisch und Annina Lanz, Lynn Benda wurde als Kassenwartin bestätigt und Wiebke Rusch, Milena Gerken, sowie Tamino Büttner stellen den Beirat.

Ganz rechts hat sich übrigens unser NABU Landesvorsitzender Holger Buschmann ins Bild gemogelt. Ich bin mir sicher, die Körperhaltung sollte nicht sagen „Au Backe“ ;-)))

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Schwalben willkommen in Vogelbeck!

Familie Hagendorf aus Vogelbeck erfreut sich schon seit 24 Jahren an ihren Schwalben. 15 Mehlschwalbennester befinden sich an der Rückseite des Hauses. Freier Anflug und ein reich gedeckter Tisch an Insekten in der Feldflur lassen die Schwalben jedes Jahr aus dem Süden wiederkehren. Ein Rückwärtstrend ist allerdings auch hier erkennbar. Wenn Betriebe mit der Tierhaltung aufhören müssen, zeigt sich das auch an dem Bestand der glückbringenden Schwalben.

Noch aber „grüßen“ die Schwalben der Familie Hagendorf am Küchenfenster. Wie viele Schwalben-„Be(i)sitzer“ haben Hagendorfs das Gefühl, dass die Vögel sie sehr wohl erkennen. Es sind eben Kulturfolger, die die Nähe zum Menschen durchaus schätzen.

Der NABU Dassel-Einbeck freut sich mit der Familie und wünscht Ihnen auch weiterhin viel Freude an den Zugvögeln, die nun bald schon wieder in den warmen Süden aufbrechen. Familie Hagendorf bekam die „Schwalben-willkommen-Plakette“ nebst Urkunde vom NABU und ein Schwalben-Doppelnest.

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Hinweis: Unsere batnight entfällt wegen Auslastung

Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen 😉 Die vergangene Woche hat uns arbeitstechnisch ausgelastet, da wir die Sanierungsarbeiten eines Gewässers begleitet haben. Falls uns hier noch Helfer unter die Arme greifen wollen: Es gilt noch Einen Asthaufen zu beseitigen (das letzte Unwetter hat hier eine Weide „bearbeitet“) und eine kleine Hängerfuhre alte Wasserleitungen und Bretter zu entsorgen…

Kontakt:   buero@nabudasseleinbeck.de

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NABU: Bäume spenden Schatten

 

Plädoyer für Erhalt und Neupflanzung von mehr Bäumen in der Stadt und auf dem Land

 

„Bäume spenden Schatten!“ Darauf weist Sabine Zwolinski, Vorsitzende des NABU Dassel-Einbeck hin – aus aktuellem Anlass, da auch die Bürgerinnen und Bürger der Region unter der Hitze ächzen.

Angesichts der Prognosen der Klimaforscher werde dieser trockene und warme Sommer wohl nicht der letzte dieser Art sein, sondern könne eher der Regelfall der kommenden Jahre werden, betont Frau Zwolinski.

Sehr dichte Bebauung und fehlende Vegetation sowie die Emission von Luftschadstoffen und Abwärme können dabei gerade in Städten zu einer höheren Durchschnittstemperatur und Schadstoffkonzentration führen. Stadtklima kann gesundheitliche Schäden (erhöhte Sterblichkeit und Krankheiten) begünstigen). Gerade Senioren und Kinder litten unter den extremen Temperaturen dieses Hitzesommers.

Daher appelliert der NABU an die Baumbesitzer im öffentlichen und privaten Bereich, sich stärker des Schutzes der alten schattenspendenden Bäume zu anzunehmen.

Noch immer würden ohne Not Bäume gefällt, geht die Mehrheit der Politik sorglos mit dem Baumbestand um. Dabei würde ein einziger heimischer Baum bis zu 10 kg des Treibhausgases Co2 pro Jahr binden.

Zwar sei Dassel bisher noch in weiten Teilen eine grüne Stadt, doch der Trend in eine andere Richtung verstärke sich Jahr für Jahr – gerade auch in diesen Tagen, in denen ein Unwetter Kosten verursacht hat. Da würde schnell eine Radikallösung des Problems „Baum“ umgesetzt werden. Der Aderlass des Stadtgrüns sei bedenklich – in Zeiten, in denen jeder schatten- und sauerstoffspendende Baum zählt! Deshalb sollte man auch der alten Tradition folgen, für jeden gefällten Baum wieder einen Neuen nachzupflanzen.

„Hier können sowohl Privatleute als auch Gewerbebetriebe und Privatpersonen tätig werden“, ruft die NABU Vorsitzende auf. Beispielsweise wie in Münster könnten auch in hiesigen Städten Baumpatenschaften angeregt werden. Nachzulesen hier:

https://www.stadt-muenster.de/farbe/aktionen-in-muenster/baumpatenschaften.html

Ein entnommener Baum müsse doch nicht so „ergänzt“ werden:

Beispiel aus einem Ortsteil von Dassel

 

Sabine Zwolinski zitiert:

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“

Aleksej Andreevic Arakceev (1769 – 1834)“

Respektive der Herbst diesen Jahres, ergänzt sie.

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