Nachlese unserer Herbstwanderung zum Pralinenobst

Was zum Kuckuck mag bloß Pralinenobst sein?!

Als mein Mann und ich diese Waldwiesen kennen gelernt haben, war es ein richtig gutes Obstjahr und die Bäume bogen sich förmlich unter ihrer Last: Kunterbunte Äpfel und Birnen – in Miniaturformat. Vermeintlich „Wildobst“, nur dass genetische Untersuchungen längst bewiesen haben, dass es das bei Äpfel und Birnen nicht mehr gibt. Auf dem Weg der züchterischen Fortschritte seit Menschengedenken verloren gegangen. Die kleinen bunten Früchte, die so bei strahlendem Sonnenschein und Taufeuchte wie glänzende Miniliebesäpfel aussehen… sind indes nichts anderes als „Zieräpfel“. Sei´s drum. Die Bäume sind für die Natur und für das Wild ein echter Zugewinn. Sei es wegen der Blüte im Frühjahr, den bei den Tieren beliebten Früchten im Herbst oder der Tatsache, dass die gepflanzten Hochstämme im Alter auch noch als Nistmöglichkeiten dienen, von den unzähligen Insektenarten eines solchen Baumes ganz zu schweigen… die Pralinenobstwiesen sind wirklich erhaltenswert.

Größenvergleich: Kleiner Kulturapfel mit „Pralinenobst“-Birnen

 

Dass eine dieser Wiesen zukünftig beweidet wird, erfreut uns in doppelter Hinsicht: Trotz der Entfernung nutzen wir diese einsamen Fleckchen sehr gerne: Gutes Futter und Ruhe für die Weidetiere – und für uns. Gleichzeitig dient die Beweidung dem Erhalt dieser Wiesen, da auch hier bei der Pflanzung leider viel zu eng gesetzt wurde, so dass nur noch die Wiese, aber nicht die Bereiche der Bäume gepflegt wurden. Eines von unzähligen Beispielen, warum Beweidung wichtig ist und warum es dabei darauf ankommt, dass sich der Beweider auch die Zeit nimmt für die „runden Ecken“. Sonst werden die Flächen nämlich Stück für Stück kleiner…

Als wir im vergangenen Jahr die Wanderung planten, war der Wald noch in einem anderen Zustand. Der Solling mit seinem hohen Nadelwaldanteil leidet nicht nur unter dem „Klimawandel“, hier ist es vor allem „der Käfer“. Dass verschiedene Käfer am Werke sind und auch Laubbaumarten betroffen sind, ist dabei kein Geheimnis. Auch das Auseinanderbrechen von kapitalen Buchen konnten wir leider wegesnah ansehen. Wir hoffen, dass der Umbau zu einem artenreichen Mischwald das Ziel ist und hoffen insbesondere für den Bereich des Heidelbeerbruchs, dass die Selbstverpflichtung der Niedersächsischen Landesforsten auf das aktive Einbringen nicht lebensraumtypischer Baumarten in FFH-Gebiete gilt. Geht es im Niedermoor Heidelbeerbruch doch zusätzlich um den Aufbau des in Teilen renaturierten Moores. Moore sind außerordentlich große CO2 Speicher! Nadelbäume wie Douglasie haben eine um 40% niedrigere Wasserbildungsrate. Wie sehr der Solling trocken fällt, können mein Mann und ich als Weidetierhalter in den Solling-Wiesentälern hautnah erleben: Von den reihenweise mittlerweile trockenen Bächen bis zur Veränderung der früher feuchten Wiesen.

Viel Verständnis hatten wir für die Wegesituation: Bei den enormen Waldschäden sind Harvestereinsätze nicht vermeidbar. Leider haben die Rodungsmaßnahmen in der Woche vor der Wanderung begonnen, so dass etwas Kreativität im Wegeverlauf nötig war. Aber daran… wird man sich in den kommenden Jahren gewöhnen müssen. Für Wanderer ein Tipp: Wenn die den Gaußstein besuchen wollen, empfehlen sich hohe Wanderschuhe. Der Schäferstein ist auch damit nicht mehr erreichbar!

Unsere „Pralinenobstwanderung“ hat allen viel Freude bereitet – auch wenn der Waldzustand und die Problematik des Waldumbaus uns in den Gedanken lebendig bleiben wird. Wir danken ausdrücklich für die angeregten Gespräche, die den Vormittag bereichert haben.

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Sponsoren/ Paten gesucht

Im November ist eine Pflanzaktion auf dem Gelände eines Seniorenwohnheims in Zusammenarbeit mit einem Kindergarten und uns geplant. Wir freuen uns über den Wunsch, Insekten und Vögeln eine Heimat geben zu wollen und gleichzeitig auch den Bewohnern mehr „Grün“ zu bieten. Hierfür suchen wir Menschen, die den ein oder anderen Busch, Kletter- oder Blühpflanze beisteuern wollen. Für die Hecke kommen folgende Pflanzen in Frage:

 

Pfaffenhütchen

Traubenholunder

Wolliger Schneeball

Haselnuss

Roter Hartriegel

Hechtrose

Rosa multiflora (da Ortslage)

Felsenbirne

Gemeine Berberitze

Johannisbeeren

Korkenzieherhasel oder -weide

Mirabelle

Pflaume/ Blutpflaume

 

Der eine mag vielleicht lieber einen Euro geben, während der andere sagt: Moment mal, bei mir ist doch im vergangenen Jahr im Garten ein Pfaffenhütchen gekeimt… und der Dritte wird sagen: Alles gut und schön, aber auch die beste Pflanze hüpft nicht von allein in den Boden, ich pack mit an!

Alle drei Varianten wären hier gerne angenommen 😉 Der NABU Niedersachsen plant ein Projekt mit „Betriebsbegrünungen“. Dies wäre ein willkommener Auftakt, gewissermaßen der Wegebereiter des Projektes in unserer Region! Wir brauchen nicht nur eine veränderte Agrarlandschaft, blühende Gärten statt Steinwüsten und einen gesunden Mischwald! Auch die Betriebsgelände in Deutschland bieten ein ungeheures Potential unsere Umwelt insekten- und vogelfreundlicher zu gestalten. Packen wir´s an! Nicht nur reden – sondern tun!

Für Infos stehen wir gerne zur Verfügung. Entweder gleich am kommenden Sonntag (29.9.2019) auf unserer „Pralinenobstwanderung“ oder aber telefonisch (Achtung, der NABU hat aufgrund der digitalen Situation „Weißer Sprenkel“ nur einen Anrufbeantworter. Daher bitte eine Nachricht unter der Angabe der Rufnummer hinterlassen, wir rufen dann zurück) unter 05561/313237 oder aber unter buero@nabudasseleinbeck.de

Ihre Spenden sind bitte mit der Angabe „Blühende Betriebsgelände“ herzlich willkommen.

VR-Bank Südniedersachsen

Kontoverbindung
 
IBAN: DE41 2606 2433 0106 0104 40
BIC: GENODEF1DRA
Für den NABU Dassel-Einbeck
Sabine Zwolinski
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Angenehme Atmosphäre auf dem 1. Landschaftag Hilwartshausen am 25.8.19

Vergangenen Sonntag lud die Ortsgruppe Dassel-Einbeck des NABU zum 1. Landschaftag ein und viele Interessierte folgten der Einladung zur Wiese an der Scheeve Schüne in Hilwartshausen. Hier wurde von 11.00 bis 15.00 Uhr bei herrlichstem Hochsommer­wetter einiges geboten. Insgesamt waren drei Tierhalter anwesend, die vom Aussterben bedrohte alte Nutztierrassen vorstellten, wie die Leineschafe, die deutlich kleineren Skudden, die Weißen Gehörnten Heidschnucken und eine eher moderne Rasse, die Burenziegen, die ebenfalls für die Biotoppflege geeignet sind. Wer sich über Landschaftspflege mit diesen fleißigen Helfern informieren wollte, fand hier kompetente Ansprechpartner, die unter­schiedliche Wiesenstrukturen und Betriebsabläufe haben und somit einen großen Er­fahrungs­schatz und ein breit gefächertes Wissen weitergeben konnten.

Foto: Robert Schumacher

Für große und kleine Besucher waren die Tiere, die man ganz aus der Nähe anschauen und streicheln konnte, das Highlight des Tages.

Foto: Stefan Minta

Gezeigt wurde daneben der Klauenschnitt bei Schaf und Ziege und die Verarbeitung der Wolle; es wurde vor Ort gesponnen. Natürlich gab es auch wunderbare Wollprodukte aus biologischer nachhaltiger Herstellung. Der NABU bot an seinem Stand neben diversen Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten auch Futterhäuser unterschiedlicher Bauart zu reduzierten Preisen an, dazu viele kostenlose Informationen, ein Gewinnspiel, das gut angenommen wurde und das Wissen rund um das Thema Landschaftspflege abfragte.

Foto: Robert Schumacher

Eine der Fragen befasste sich mit dem Begriff „Lamm“. Interessant war hier, dass ca. 1/3 der Teilnehmer die Antwortmöglichkeit „ein Lamm ist ein Lamm, solange es bei der Mutter trinkt“ angekreuzt haben. Richtig wäre jedoch gewesen: „Es ist ein Tier unter einem Jahr“. Schafhalter ziehen ihre Lämmer bis zu einem Jahr auf; Weidelämmer können auf den Wiesen mit anderen Jung­schafen herumtollen, grasen und einfach leben, bevor sie – noch immer unter dem Begriff Lamm – schließlich verkauft bzw. geschlachtet werden. Eine andere, vielleicht erheiternde Frage bezog sich auf den Ziegenbock. Auch hier gab es nur wenige richtige Antworten, nämlich, dass ein paarungsbereiter Ziegenbock großzügig uriniert. Für den Menschen schwer nachvollziehbar, finden weibliche Ziegen den daraus folgenden Geruch sehr anziehend.

Wer auf dem Landschaftag etwas gegen Hunger und Durst tun wollte, fand sich an der Grillbude ein, an der man neben normaler Bratwurst auch welche vom Leineschaf probieren konnte und die sich zum Verkaufsschlager entwickelte. Die Trecker­freunde Hilwartshausen zeigten einige histo­rische Gerätschaften und Fahrzeuge, die vor allem bei den männlichen Besuchern für Begeisterung sorgten.

Foto: Treckerfreunde Hilwartshausen

An den verschiedenen Ständen und den aufgestellten Tischen und Bänken im Schatten der Obstbäume kamen gute Gespräche in Gang, nicht nur über das hochaktuelle Thema der extensiven Weidetierhaltung, die u. a. einen großen Kohle­nstoffspeicher darstellt und somit höchst interessant auch für den Klimaschutz ist, auch das weiter fortschreitende Vogel- und Insektensterben wurde diskutiert, ebenso wie die Rückkehr des Wolfes in den Solling. Wieder einmal zeigte sich in den emotional geführten Diskussionen, wie sehr dieses Thema die Bevölkerung spaltet. Der NABU machte jedoch deutlich, dass ein Zusammenleben nicht nur von Mensch und Wolf im selben Lebensraum, sondern auch von Schaf/Ziege und Wolf durchaus möglich ist. Hier flossen eigene Erfahrungen der Schaf- und Ziegenhalter aus der Umgebung ein. Alles in allem war der 1. Landschaftag in Hilwartshausen ein Erfolg und alle Teilnehmer waren so zufrieden, dass man eine zweite Veranstaltung für 2021 ins Auge fasst. Gelobt wurde beispielsweise die angenehme, kollegiale, fast freundschaftliche Atmosphäre auf dem Gelände sowie die professionelle und weitgehend stressfreie Unterbringung der Tiere.

 

Wer sich für die Arbeit der NABU-Ortsgruppe Dassel-Einbeck interessiert, gezielte Fragen zum Naturschutz hat oder Ähnliches, kann sich an das NABU-Büro wenden oder aber unverbindlich zu einem der monatlich stattfindenden Info-Treffen kommen. Der nächste Termin dafür ist Mittwoch, der 18. September, um 18.00 Uhr im Kunsthaus Collage Dassel, Neue Straße 13. Mitglieder und interessierte Besucher sind herzlich willkommen, eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich

Bärbel Spann

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Ist die Bleiche kaputt?!

Um es gleich vorneweg zu nehmen… unser NABU-Teich ist nicht undicht oder anderweitig defekt!

Wir lassen aufgrund einer diesjährigen Fortbildung das Wasser ab. Unsere Zielart, die jungen Grasfrösche, sind bereits an Land. Im Wasser haben sich bereits im ersten Jahr Grünpflanzen sehr breit gemacht, die dauerhaft zu einer Verlandung führen würden. Anstatt hier mit schwerem Gerät oder Helfern anzurücken, gibt es hier eine einfache Lösung: Die Beweidung, die derzeit stattfindet. Der Zielart Grasfrosch abträglich wären aber beispielsweise auch eingetragene Fische und große Libellenarten. Der Clou… das Ablassen des Wassers fördert dagegen die kleinen, selteneren Libellenarten, da sie zwar auch jetzt ihre Eier an Stängeln ablegen – aber erst im kommenden Frühjahr schlüpfen. Dann ist die Bleiche wieder gefüllt.

Derzeit haben somit die 10 jährigen Ziegen Liese und Lotte das Pflegeregiment.

10 Jahre und nur bedingt altersweise: Liese

Hier kommt eine große Bitte: Die Bleiche leidet immer wieder unter Vandalismus. Zuletzt wurden Weidepfähle rausgerissen und zerbrochen und die Ziegen haben den eingedrückten Zaun überwunden und die Umgebung erkundet. Auch wenn die vierbeinigen Rentnerinnen zu den Unerschrockenen Weidetieren gehören… wir würden sie doch sehr gerne einen ruhigen Lebensabend verbringen lassen und nicht plötzlich von einem Auto erwischt zusammen sammeln müssen. Daher die Bitte: Bitte achten Sie als Spaziergänger und als Hundehalter in Sievershausen auf fremde Personen, insbesondere in den frühen Morgen- oder Abendstunden, die sich in irgendeiner Art und Weise an der Bleiche zu schaffen machen. Wir sind ja nicht allein im Fokus eines Vandalen. Der Sollingverein ist am Wichtepfad auch betroffen und man kann sich vorstellen, dass jemand, dem Ziegen egal sind, vielleicht auch Hunde verzichtbar findet. Auch da gab es ja in diesem Jahr schon Köder… am besten begegnet man solchen Problemen gemeinsam!

Wenn Sie Verdächtiges beobachten, wenden Sie sich bitte an die Polizei in Dassel bzw. Einbeck. Die Strafanzeige wurde heute ausgefüllt. Das Gelände ist dort bekannt und wird auch stichprobenartig angefahren.

Wir wollen und werden das Gelände weiter beweiden. Denn… es reicht nicht schöne Kulissenlandschaften zu schaffen. Man muss sie mit Artenreichtum füllen! Die Beweidung hat viele weitere positive Effekte. Nur ein paar Beispiele: Durch den Kot der Ziegen wimmelt es an der Bleiche von Fliegen. Das kurz gehaltene Gras ist wichtig für die unzähligen Grashüpfer. Und all dies… ist wieder Nahrung für die kleinen Grasfrösche!

Gerne stehen wir Rede und Antwort zu unserem Projekt. Wenn es Sie interessiert: Schauen Sie doch beim Infotreffen im August vorbei, das dieses mal genau dort an der Bleiche stattfindet! Details? Ein Beitrag weiter unten 😉

 

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Schotterqual

Noch ein Beispiel der „pflegeleichten“ Schottergärten. Dieser Albtraumgarten ist ca. 3 Jahre alt.

Heizt sich bei Hitzelagen wie derzeit wunderbar auf, das Jäten ist besonders kniefreundlich und die alternative Verwendung von Herbiziden hier (gesetzlich mindestens grenzlastig, je nachdem was unter den Steinen steckt auch verboten) benebelt offenbar den Verstand. Denn:

In der Originalversion ohne Beikraut lebt hier kein Insekt, singt kein Vogel, wird kein Wasser am raschen Abfluss gehindert, entsteht nur Hitze und kein Schatten. Hier wird die Wüste imitiert, vielleicht zu Klimawandelübungszwecken?

Hässlich.

Also bevor sie diesem „Trend“ hinterher laufen… der läuft sich in wenigen Jahren tot. Die Sanierungskosten indes… werden enorm sein.

 

 

 

 

 

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Ferien(s)pass in Hilwartshausen

Die Scheeve Schüne Hilwartshausen war heute Schauplatz vom Ferien(s)pass. Dieses Jahr bietet der NABU Dassel-Einbeck 2 Termine zum Thema Schleiereulen an. Falknerin Monique Menne (allen Kindern aus dem Wildpark Neuhaus durch ihre Flugshow bereits bestens bekannt) erzählte viel Wissenswertes rund um Eulen: Warum die Federohren der Eulen gar keine Ohren sind, warum Eulen ihren Kopf so weit drehen können oder welche Beutetiere in ihrem Visier sind ect..

Mitgebrachte Federn ihres Flugstars „Joshi“ (in der Mauser gefunden) veranschaulichten den Kindern und uns Betreuern, warum der Flug der Eulen fast lautlos ist

Um den im Bestand rückläufigen Schleiereulen einen sicheren Brutplatz bieten zu können, wurde heute ein Nistkasten gebaut, der den Ansprüchen der nachtaktiven Vögel gerecht wird.

Spiele lockerten unseren Termin auf. Kleine Schleiereulen haben keine Hände. Also mussten unsere Kleinen mit dem Mund die dargereichte Nahrung „pflücken“ 😉 Spaß kam bei uns definitiv nicht zu kurz.

Am Ende war der Schleiereulenkasten fast fertig geworden und die Scheeve Schüne bekam die Plakette „Eulen willkommen“. Das trifft bei ihr in besonderem Maße zu. Nicht nur,  dass hier schon Exemplare gesichtet wurden -im zweiten Sanierungsabschnitt erhielt die Scheune eine sogenannte „Klöntüre“, so dass Schleiereulen im Winter bei starker Schneelage in ihr jagen können. Schneereiche Winter sind einer der Gründe, warum die wunderschönen Vögel leider immer seltener werden.

 

Gerne nutzen wir die Gelegenheit zur Info: Durch das Anbringen von Nistkästen in geeigneter Umgebung (offene Kulturlandschaft mit viel Grünlandanteil) kann der Mensch sich an der Arterhaltung der Schleiereule beteiligen und Brutmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Die Kästen müssen für natürliche Feinde (Steinmarder, Waschbären ect.) unerreichbar sein. Wer solche Kästen hat bzw. eine Naturbrut hat, der kann bei uns gerne die Plakette „Eulen willkommen“ beantragen

Zum zweiten Termin wird Monique Menne ihre Schleiereule „Joshi“ mitbringen. Wir freuen uns schon riesig darauf.

Hinweis: Das Infotreffen des Vereins wird am 17.7.2019 um 16.30 an der Scheeven Schüne stattfinden. Auch wer den Veranstaltungsort unserer Jugendarbeit einmal kennen lernen will, ist herzlich willkommen.

 

schleiereulenwillkommen

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Sommerliche Pflegearbeiten

Grundstücke und Teichanlagen müssen gepflegt werden, wenn ihr ökologischer Nutzen dauerhaft erhalten werden soll. Wir danken den heutigen beiden Helfern, die uns an der Bleiche Sievershausen geholfen haben.

Der Rand wurde augemäht, damit wieder Strom auf dem Netz ist – demnächst übernehmen wieder ein paar Ziegen die Flächenpflege. Auf der zuletzt besuchten Fortbildung wurde dringlich darauf hingewiesen, dass Beweidung für die jungen, den Teich bereits verlassenden Amphibien deutlich schonender ist. Dieser Jungfrosch hüpfte um unsere Füße und wurde aus dem Mähbereich rausgetragen.

Wir suchen dringend weitere Helfer. Naturerlebnisse sind garantiert! Neben dem Jungfrosch sahen wir mindestens 4 verschiedene Libellenarten, darunter auch eine Prachtlibelle…

 

 

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